» Amandine Beyer

Violine

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(c) Francois Sechet

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(c) Laurent Becotruiz

Biographie

Amandine Beyer hat sich in den letzten Jahren als neue Referenz im Bereich der Barockvioline etabliert und steht dabei für die Erneuerung der klassischen Musik im Allgemeinen.

 

Nach erstem Violinunterricht in Aix-en-Provence studiert sie am Pariser Konservatorium bevor sie an die Schola Cantorum in Basel wechselt, wo sie unter anderem von Christopher Coin, Hopkison Smith und Pedro Memelsdorff unterrichtet und schließlich in die Klasse von Chiara Banchini aufgenommen wird. 2011 wird sie letzterer als Professorin nachfolgen. Schnell sorgt sie bei zahlreichen internationalen Wettbewerben für Aufsehen, insbesondere mit ihrem Ersten Preis beim Vivaldi-Wettbewerb in Turin 2001.

 

Seitdem wird Amandine Beyer regelmäßig als Solistin, Konzertmeisterin und Coach von Orchestern weltweit eingeladen. Sie arbeitet insbesondere mit dem Orchestre de Chambre de Paris, dem Tafel Musik Baroque Orchestra (Toronto), Francois-Xavier Roths Orchester Les Siècles, Philippe Herreweghes Collegium Vocale, Chiara Banchinis Ensemble 415, Pierre Hantaïs Le Concert Français, der Accademia Montis Regalis, dem Ensemble Al Ayre Espanyol, Jöel Suhubiettes Ensemble Jacques Moderne, dem Collegium 1704, dem Finnish Baroque Orchestra, und vielen anderen.

 

Parallel dazu widmet sie sich der Kammermusik, insbesondere im Duo mit Pierre Hantaï am Cembalo oder den Pianisten Kristian Bezuidenhout oder Edoardo Torbiannelli.

 

2006 gründet sie ihr eigenes Ensemble, Gli Incogniti, mit dem sie bei den bekanntesten Festivals und Konzertsälen in Frankreich und weltweit gastiert (Philharmonie Paris, Salle Gaveau Paris, Arsenal Metz, Oji Hall Tokyo, Boston Early Music Festival, Bergen International Festival, Wigmore Hall London, Concertgebouw Brügge, AMUZ Anvers, FLAGEY und BOZAR Brüssel, Festival Oude Muziek Utrecht, Handelsbeurs Gent, Philharmonie Liège, Philharmonie Luxemburg,…)

Auch in Deutschland ist sie regelmäßig bei renommierten Veranstaltern wie NDR Das Alte Werk, Tage Alter Musik Regensburg, Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, Händel-Festspiele Halle oder Weimarer Bach-Biennale zu Gast.

 

Nach der ersten CD-Veröffentlichung 2007 mit Gli Incogniti, die Bachs Violinkonzerten gewidmet ist, erscheint 2008 eine Referenzeinspielung von Vivaldis Vier Jahreszeiten, die von Publikum und Presse gleichermaßen begeistert aufgenommen wird. Seitdem hat Amandine Beyer eine vielfältige Diskographie vorgelegt (Matteis, Rosenmüller, Vivaldi, Corelli, Couperin, Pachelbel), die wiederholt mit renommierten Auszeichnungen bedacht wurden (Gramophone Editor's Choice, 4F de Télérama, Diapason d’Or, Choc de l’année, etc.)

 

2011 spielt Amandine Beyer Bachs Partiten und Sonaten beim Label Zig-Zag Territoires/Outhere Music ein, deren enormer Erfolg zu zahlreichen hochgelobten Soloauftritten führt. Im selben Jahr wird sie in der Zeitung Le Figaro zu den „Sechs Königinnen der Violine“ gezählt – neben Hillary Hahn, Julia Fischer, Patricia Kopatchinskaja, Sarah Nemtanu und Isabelle Faust.

 

2012 wird die Choreographin und Tänzerin Anne-Teresa de Keersmaeker auf sie aufmerksam und konzipiert mit ihr und dem Tänzer Boris Charmatz das Werk Partita 2. Nach vier Aufführungen zum Abschluss des Festivals d’Avignon im Ehrenhof des Papstpalastes folgt eine internationale Tournee mit über 50 Aufführungen (Schouwburg Rotterdam, Berliner Festspiele, Kunstenfestival des Arts Brüssel, Lincoln Center New York, Théâtre de la Ville Paris, Oper Rouen, ...). Dieses Projekt, das weiterhin aufgeführt wird, macht sie einem neuen, jüngeren und größeren Publikum bekannt.

 

2015 tritt sie in der Philharmonie Paris mit dem Orchestre de Chambre de Paris und dem legendären indischen Violinisten Dr. Subramaniam auf, mit dem sie das Programm Bach in India aufführt. Im selben Jahr erscheint bei Harmonia Mundi die erfolgreiche CD Il Teatro alla Moda, mit der sie die seit der Gründung von Gli Incogniti begonnene Wiederentdeckung von Violinkonzerten ihres Lieblingskomponisten Vivaldi fortführt. Zudem wird sie im selben Jahr mit zwei Diapason d’Or ausgezeichnet, für ihre Mitwirkung an einer Einspielung von Boccherinis Kammermusik der Accademia Ottoboni, sowie für ihre Aufnahme von Caldaras Triosonaten mit der Violinistin Leila Schayegh.

 

Zuletzt erschienen 2016 die Pachelbel-CD „Un orage d’avril“ mit dem Tenor Hans-Jörg Mammel, sowie Vivaldis Doppelkonzerte mit dem italienischen Meistergeiger Giuliano Carmignola. 2017 werden Amandine Beyer und Gli Incogniti die Grenzen des Barock weiter erforschen und überschreiten, mit C.P.E. Bachs Symphonien und Haydns Doppelkonzerten für Violine und Klavier mit dem Virtuosen Kristian Bezuidenhout. Im Laufe des Jahres wird bei Harmonia Mundi zudem ihre CD mit dem Titel „BWV… or not?“ mit Gli Incogniti in kammermusikalischer Besetzung veröffentlicht.

 

 

Stand: Mai 2017




Konzerttermine

20.05.2018, Tage Alter Musik Regensburg 

Dreieinigkeitskirche, 20h00 

mit dem Finnish Baroque Orchestra

Werke von Telemann, Muffat, Leclair

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Zuletzt:

Tour mit der Akademie für Alte Musik Berlin

Vivaldi - Die Vier Jahreszeiten

und Werke von Fasch und Zelenka

 

11.10.2017, 20:00

Berlin, Konzerthaus

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18.10.2017, 20:00

Bayreuth, Das Zentrum (Europasaal)

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23.10.2017, 20:00 
Munich, Prinzregententheater
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