» Constantinople
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Biografie
Constantinople ist ein Musikensemble, das die Reise – geografisch, aber auch historisch, kulturell und innerlich – zu seinem Grundpfeiler gemacht hat. Inspiriert von der antiken Stadt auf zwei Kontinenten, wurde Constantinople 2001 in Montreal von seinem künstlerischen Leiter Kiya Tabassian gegründet.
Seit seiner Gründung konzentriert sich Constantinople in seinen Programmen darauf, musikalische Elemente verschiedener Musiktraditionen aus aller Welt einzubeziehen: von mittelalterlichen Manuskripten bis hin zu zeitgenössischer Ästhetik, vom mediterranen Europa über östliche Traditionen bis hin zum Barock der Neuen Welt. Für seine Projekte hat sich Constantinople mit führenden internationalen Künstlern zusammengetan, mit denen sie Forschergeist und Kreativität verbindet, darunter die Sänger Marco Beasley, Françoise Atlan, Savina Yannatou und Suzie Le Blanc, dem Mandingo-Griot Ablaye Cissoko, dem griechischen Ensemble En Chordais, dem belgischen Duo Belem und der amerikanischen Gruppe The Klezmatics, dem Sarangi-Virtuosen Dhruba Ghosh, dem syrischen Klarinettisten und Komponisten Kinan Azmeh und dem iranischen Kamancheh-Meister Kayhan Kalhor.
Constantinople wird regelmäßig zu internationalen Festivals und in renommierte Konzertsäle eingeladen, darunter die Salle Pleyel in Paris, die Berliner Philharmonie, das Fes Festival of World Sacred Music in Marokko, die Rencontres musicales de Conques in Frankreich, das Aga Khan Museum in Toronto, das Cervantino Festival in Mexiko, das Festival de Carthage in Tunesien, das Onassis Cultural Centre- in Athen und dem BOZAR in Brüssel, und wird vom Publikum, Musikfachleuten und Kritikern gleichermaßen gefeiert. Constantinople wurde mehrfach mit Preisen wie dem Prix Opus (Kanada) und dem Prix Charles Cros (Frankreich) ausgezeichnet.
Das Ensemble hat 23 Alben bei den Labels Analekta, Atma, World Village, Buda Musique, MaCase, Dreyer Gaido und Glossa veröffentlicht. Mehrere Alben wurden für die Preise Juno, Folk Alliance und ADISQ nominiert. „Il ponte di Leonardo” wurde bei den Juno Awards als bestes Klassikalbum 2024 (kleine Besetzung) und bei den Czech Angels Awards als bestes Klassikalbum 2025 ausgezeichnet.
So stehen als Bilanz alleine der letzen fünfzehn Jahre über 63 Programme und Konzertreisen in mehr als 290 Städte in 59 Ländern.
Im Endeffekt ist diese Mixtur in keine Schublade zu stecken: Es ist keine Alte Musik, keine orientalische Musik, auch der Begriff Weltmusik greift zu kurz. (...) Diese Musik [ist] einfach sehr gekonnt gemacht, mit viel Spiellust, mit viel Gefühlt, mit viel Kenner-, aber auch mit viel Könnerschaft. Wer sich darauf einlässt, den erwartet ein pures und ungetrübtes Musikvergnügen.
-BR Klassik
Selten war Leidenschaft so intensiv wie in diesen „Pas de Rûmî“. Die melismatische, tiefe Stimme der tunesischen Sängerin Ghalia Benali spielt dabei eine große Rolle... Der Kontrast zwischen ihren kehligen Intonationen und Kiya Tabassians weicherem, runderen Gesang wirkt Wunder. Die Leidenschaft und Raffinesse der Musiker verstärken den mystischen Rausch dieser zeitlosen Liebeslieder und Klagelieder noch zusätzlich.
-Télérama








