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Ensemble

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(c) The Curious Bards

Biographie

Seit 2015 vereint The Curious Bards fünf Musiker in ihrer Liebe zur traditionellen gälischen und keltischen Musik. Alle Mitglieder stammen ursprünglich aus dem Bereich der historischen Aufführungspraxis und erhielten ihre Ausbildung an renommierten Institutionen in Lyon, Paris und Basel. Parallel dazu haben sie langjährige Erfahrung in der Aufführung traditioneller irischer und schottischer Musik.

Das Ensemble möchte einen innovativen und ausführlichen Einblick in dieses Repertoire bieten, der von intensiver Recherche begleitet wird. Sie sind "Barden" der heutigen Zeit - neugierig auf Neuentdeckungen und immer offen, ihr Wissen zu erweitern, sowie stets mit höchsten Ansprüchen an ihre Aufführungen.

The Curious Bards wurden 2015 als Young Ensemble in Residency der Cité de la Voix in Vézelay ausgewählt. Ab 2016 waren sie Teil des EEEmerging-Projekts des Festivals Ambronay, das junge Ensembles aus dem Bereich der Alten Musik im Rahmen des Creative Europe Programmes unterstützt.

Im Oktober 2017 veröffentlichte das Ensemble seine erste CD bei Harmonia Mundi in der Reihe Harmonia Nova, und erlangte damit internationale Aufmerksamkeit.

 

 

Künstlerische Absicht

 

Alix Boivert – künstlerischer Leiter

 

Unser vorrangiges Ziel ist es, Licht auf ein Musikfeld zu werfen, das heute in Vergessenheit geraten ist: die irische und schottische Musik des 18. Jahrhunderts.

Meine musikwissenschaftliche Recherche hierfür hat mich zunächst für 8 Monate nach Dublin geführt, bevor ich sie in Frankreich beendete. Die Vielfalt und der musikalische Reichtum, den ich auf diesem Weg entdeckt habe, haben mir die Notwendigkeit für uns als Musiker mit sowohl traditioneller als auch klassischer Praxis gezeigt, sich der Herausforderung einer aktuellen Interpretation dieser unterschiedlichen Musikstile zu stellen. Zumal diese Musik damals einen wichtigen Teil eines Kulturerbes darstellte, das gegenüber der damaligen englischen Besatzung nicht immer leicht zu verteidigen war.

Unsere Arbeit besteht also darin, zu forschen und auszuprobieren – anhand der Angaben in den damaligen Veröffentlichungen (Verzierungen, Artikulationen, Rhythmik, etc.). Im Moment führen uns diese Hinweise an eine Interpretationsweise, die der heutigen Spielweise traditioneller Musik sehr nahekommt.

Eine weitere Motivation bei diesem Projekt ist natürlich auch der sehr besondere Bezug des Musikers zur traditionellen Musik. Man verspürt diese Tiefe, diese Spiritualität und Selbstaufgabe, die ein zutiefst menschliches Musizieren ermöglichen, das aus einer ganz besonderen Einfachheit resultiert.

 

http://thecuriousbards.com/

 

 

Alix Boivert, Barockvioline & Leitung

Jean-Christophe Morel, Cister

Sarah Van Oudenhove, Viola da Gamba

Louis Capeille, Tripelharfe

Bruno Harlé, Traversflöte / Tin whistle

 

Gast: Ilektra Platiopoulou, Mezzosopran

 




Konzerttermine

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