{"id":1365,"date":"2017-05-02T09:42:14","date_gmt":"2017-05-02T09:42:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albagorka.com\/?page_id=1365"},"modified":"2021-03-04T12:18:20","modified_gmt":"2021-03-04T12:18:20","slug":"amandine-beyer-ger-reviews","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.albagorka.com\/index.php\/kunstler\/amandine-beyer-ger\/amandine-beyer-ger-reviews\/","title":{"rendered":"Presse"},"content":{"rendered":"<p>Wer Vivaldis Konzerte spielen will, muss allerdings mehr k\u00f6nnen, als schnell, hoch und brillant zu geigen. Gerade in den langsamen S\u00e4tzen (\u2026) gilt es, Melodie und Verzierungen \u00fcberhaupt erst zu gestalten. Nicht umsonst hei\u00dfen einige davon: Fantasie. Die franz\u00f6sische Barockgeigerin Amandine Beyer besitzt von all dem Geforderten genug. Ihre Technik ist brillant, ihre stilistische Kompetenz ausgezeichnet, ihr Fingerspitzengef\u00fchl \u2013 auf dem Griffbrett und geschmacklich \u2013 perfekt ausgepr\u00e4gt. (\u2026) Amandine Beyer und Gli Incogniti veranstalten mal wieder ein gro\u00dfes barockes Musikfest!<\/p>\n<p><em>\u00a0 \u201eTeatro alla Moda\u201c, BR<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Musizierlust, ausgefeilte Technik und Interpretationsfinesse trafen an diesem Abend bei Gli Incogniti wunderbar aufeinander. So wurde das Konzert die reinste Wonne. Vollkommen einheitlich und wie aus einem Guss kam das delikate Zusammenspiel des Ensembles (\u2026) daher. Mit der intimen Form des Musizierens waren die Zuh\u00f6rer im Palmensaal ganz nah an den Interpreten und konnten die Musik intensiv aufnehmen. (\u2026)<\/p>\n<p>Die Farbigkeit der Barockmusik wurde in besonderer Weise lebendig. Edel und fein, teilweise so filigran und duftig wie gesponnen, bleibt das Ensemble auch bei jagendem Tempo bewundernswert geschlossen und schwerelos.<\/p>\n<p><em>\u00a0 Potsdamer Neueste Nachrichten<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Meditativ-Gelassenes wechselte ab mit dissonanten Kl\u00e4ngen von fast lustvollem Schmerz.<\/p>\n<p>Das alles spielten die Musiker in einem Gestus gro\u00dfer Nat\u00fcrlichkeit. Stets lie\u00df Beyer den Klang ihrer Geige frei str\u00f6men, fand immer eine noch zartere, noch innigere Wendung.<\/p>\n<p><em>\u00a0 Hamburger Abendblatt<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier ist jede musikalische Redewendung einwandfrei ausformuliert \u2013 die kleinsten Schattierungen sind herausgearbeitet. Besonders sch\u00f6n ist das in den langsamen S\u00e4tzen zu erleben. Das Tutti des Kammerorchesters erscheint als geschlossene Einheit, ein gemeinsamer Atem ist zu sp\u00fcren, das kommt aus einem Guss. Und daraus erwachsen dann die Solopassagen. Das klingt nicht nach aufgesetzter Dekoration, sondern die beiden Stimmen erheben sich organisch aus der Klangwelt des Gemeinsamen.<\/p>\n<p><em>\u00a0 \u201ePer due violini\u201c, rbb Kulturradio\u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aus jeder Note der Violin-Hexenmeister Beyer und Carmignola spricht ihre Freude am gemeinsamen Spiel, am kontemplativen Innehalten ebenso wie am musizierenden Schlagabtausch. Eine Freude, die auch auf das fulminant und geistreich aufspielende zehnk\u00f6pfige Orchester Gli Incogniti &#8211; zu deutsch: Die Unerkannten\/Die Unbekannten &#8211; abf\u00e4rbt.<\/p>\n<p><em>\u00a0 \u201ePer due violini\u201c, BR Klassik\u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nicht allein die perfekte Homogenit\u00e4t des Ensembles und das vollkommene Gesp\u00fcr der Musikerinnen und Musiker f\u00fcr die Spannungsb\u00f6gen der reizenden Melodielinien f\u00fchren zum nachhaltigen Vermittlungs-Erfolg. Auch wartet man immer wieder mit kleinen \u00dcberraschungen auf: Mal wird im Continuo pizzicato gespielt, mal \u00fcbernimmt das Cembalo streckenweise auch den Diskant im Austausch mit den Streichinstrumenten. Barocke Unterhaltungsmusik kann nicht sch\u00f6ner sein.\u00a0<\/p>\n<p><em>\u00a0 \u201eUn orage d\u2019avril\u201c, Crescendo\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer Vivaldis Konzerte spielen will, muss allerdings mehr k\u00f6nnen, als schnell, hoch und brillant zu geigen. Gerade in den langsamen S\u00e4tzen (\u2026) gilt es, Melodie und Verzierungen \u00fcberhaupt erst zu gestalten. Nicht umsonst hei\u00dfen einige davon: Fantasie. Die franz\u00f6sische Barockgeigerin Amandine Beyer besitzt von all dem Geforderten genug. 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